Stimme der Seele

Spirituelles Familienstellen und Ahnenarbeit

Suche deine Wurzeln und finde dabei deinen Weg!
„Die wahre Freiheit erlangt man durch die Aussöhnung mit seinem Schicksal“
Philosoph Seneca

Spirituelle Aufstellungsarbeit in wenigen Sätzen zu erklären – eine Herausforderung sondergleichen! Eigentlich lautet meine Empfehlung: Schauen Sie sich das einmal an und machen Sie mit – Worte können viel Information transportieren, aber ein eigenes Erleben nie ersetzen! Als Basis dafür werde ich nun aber trotzdem versuchen, das Wesentliche meiner Aufstellungstätigkeit zu erläutern:

 

Spirituelle Aufstellungsarbeit ermöglicht das Sichtbarmachen und Erkennen von Mustern, Themen und Konflikten, die immer wieder auftauchen und dabei in unterschiedlichem Ausmaß den Lebensfluß behindern – Blockaden, die ihren Ursprung meist im Familien- und/oder Ahnensystem haben. Solche Blockaden können durch unbewußt gelebte Glaubenssätze, Ängste, Opferollen oder Handlungen aus übernommenen Familientraditionen entstehen – aber auch durch Energieübernahme und Verstrickungen aus der Ahnenreihe bis zu 4 Generationen zurück. Dabei zeigt das Familien-/Ahnengedächtnis die Ordnung an. Es wird stets energetisch das sichtbar, was die Aufstellerin/der Aufsteller benötigt, um seine nächsten Schritte setzen und handeln zu können.

 

„Bewußtmachung durch Sichtbarmachen“!

 

Ziel ist es nicht, alle Verbindungen in einer Familie gleichzeitig aufzudecken, sondern die stärkste Verstrickung zu erkennen, in der jemand mit seiner Lebenskraft hängt und somit in seinem Vorwärtskommen gehemmt ist. Voraussetzungen für eine zielführende Aufstellungsarbeit sind Wertschätzung dem Familiensystem (Eltern) gegenüber, der Wille zur Veränderung und wenn notwendig zur Versöhnung, die Bereitschaft zum Loslassen/Abschied nehmen und der Mut zum Hinschauen.

 

Dabei muss erwähnt werden, dass der Bereich der Lebenden und das Reich der Toten (Jenseits) in der Aufstellung streng getrennt sind. So werden Verbindungen zwischen beiden Bereichen deutlich sichtbarer gemacht und Tendenzen von Seelen erkannt, die die Grenze – von welcher Seite her auch immer – überschreiten möchten (sprich: erdgebundene Seelen, die in unserem Alltag noch präsent sein können bzw. Menschen mit Todessehnsucht oder starker Sehnsucht nach einem bereits Verstorbenen).

 

Aufstellungsthemen können viele Bereiche des Lebens/Alltags betreffen:

 

  • Herkunftsfamilie: Eltern, Geschwister und Ahnen, Verstrickungen mit Verstorbenen
  • Gegenwartsfamilie: Beziehungen, Kinder, Todgeburt, Schicksalsschläge, Scheidungen
  • Beruf, Berufung und Karriere
  • Finanzen und Wohlstand/Armut
  • Körper und Krankheiten
  • verlorene Seelenanteile und Schattenseiten (geringer Selbstwert, fehlende Lebensfreude, Wut, ect.)
  • Energieübernahmen von ausgegrenzten Familienmitgliedern
  • Geschäftslokale und Häuser
  • Haustiere, uvm.

 

Kennen Sie die 4 Eskalationsstufen einer Blockade – oder wie ich so gerne sage: eines „Stolpersteines“?

 

Alles, was Sie energetisch nicht in Ihrer Kindheit (1) mit Ihren Eltern, Geschwistern und Großeltern lösen, nehmen Sie mit in die Partnerschaft!
Für alles, was Sie energetisch nicht in der Partnerschaft (2) auflösen, bekommen Sie eine weitere Chance in Ihrem Berufsfeld (3) durch Ihre Vorgesetzte, Kollegen und/oder Geschäftspartner!
Sollten Sie auch diese Möglichkeit der energetischen Auflösung nicht wahrnehmen (können), stehen Sie früher oder später mit Ihrem Problem einer Behörde (4) gegenüber!

 

Wußten Sie, dass energetische Verstrickungen hauptsächlich über jede zweite Generation passieren?

 

Was da heißt, dass Sie als Enkelkind von Ihren Großeltern energetisch mehr übernehmen oder übernommen haben als von Ihren Eltern. Was auch heißt, dass Ihre Enkelkinder Blockaden und Muster eher von Ihnen übernehmen als von deren Eltern, sprich Ihren Kindern! Und was ebenso heißt, dass Ihre Kinder von Ihnen weniger übernehmen als von Ihren Eltern, sprich deren Großeltern! Alles klar?

 

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass es Familiensysteme gibt, in denen über Generationen (väterliche oder mütterliche Linie) immer wieder gleiche Situationen auftauchen: ähnliche Krankheitsbilder und/oder Todesursachen, Schicksalsschläge in Form von Unfall oder Selbstmorden, Familienmitglieder mit geistigen oder körperlichen Einschränkungen, Fehl- oder Totgeburten, berufliche Existenzprobleme/Konkurs bzw. Verlust von Eigentum und Besitz, Scheidungen oder Verlassen werden vom Partner. Ein Zufall? Energetisch gesehen nicht!

 

Also meine Frage: warum es so weit kommen lassen – wenn es die Möglichkeit einer Lösungsfindung gibt?

 

Spirituelle Aufstellungsarbeit ist ein hoch-medialer Vorgang, bei dem aber alle Beteiligten in der Gruppe bei vollem Be-wußtsein sind. Ziel ist es, das Problem des AUFSTELLERS sichtbar zu machen und lösungsorientierte Seelenbe-wegungen zu erhalten. Personen, welche mit dem Aufsteller familiär nichts zu tun haben, stehen als Repräsentanten für die einzelnen Familienmitglieder zur Verfügung – in Folge DARSTELLER genannt. Diese Darsteller können nun im Laufe der Aufstellung genaue Auskunft geben über ihre körperlichen und emotionalen Befindlichkeiten, sowie über die Beziehungen zwischen den Personen, die sie aus dem Familienverband des Aufstellers vertreten.

 

Dieses Sichtbarmachen von Verborgenem bzw. Un-/Unterbewußtem wird dadurch ermöglicht, dass die Darsteller die in Ihrer Funktion erhaltenen Empfindungen und Erkenntnisse aus dem „WISSENDEN FELD“ (das dem morpho-genetischen Feld von Rupert Sheldrake entspricht) beziehen. Das heißt, alle körperlichen, verbalen und emotionalen Äußerungen der Darsteller entsprechen dem Energiestatus des jeweilig vertretenen Familienmitglieds. Die Darsteller zeigen energetisch die „Wahrheit der Beziehungen“ in einem fremden Familiensystem und sind somit Informations-träger für einen lösungsorientierten Seelenprozeß – denn in Beziehungen gelten immer bestimmte Ordnungen und Gesetzmäßigkeiten.
Am Ende einer Aufstellung „steigen“ die Darsteller ganz bewußt aus der Energie der Familienmitglieder aus – dafür gibt es kurze Rituale. Niemand verbleibt in der repräsentierten Energie!!!

 

In der spirituellen Aufstellungsarbeit gibt es 3 ganz spezielle Darsteller:

 

Der SPIEGEL – dieser Darsteller repräsentiert das „Un-Bewußte“ des Aufstellers selbst. Das heißt, alle Aussagen, Emotionen und Bewegungen betreffen den Aufsteller selbst und zeigen ihm all jene Anteile, die er im Laufe dieses Lebens entweder gut „hinuntergedrückt“ hat oder durch Verletztungen „vergessen“ hat (Selbstschutz) oder nicht wahrhaben möchte. Informationen von unsagbarem Wert für die weitere eigene Verbindung zu sich selbst..
Das SCHICKSAL, ein Repräsentant für alle lebenden Familienmitglieder – zeigt oft Familiengeheimnisse auf.
Das JENSEITS, ein Repräsentant für alle Toten oder Schattenseiten. Zeigt ungelöste Verbindungen zu Verstorbenen!
Derzeit werden in vielen Aufstellungen die Rollen von „Schicksal und Jenseits“ auf Grund langjähriger Aufstellungserfahrung, Wissen und Intuition noch von mir selbst übernommen!

 

Somit kommen wir zu meinen Aufgaben als AUFSTELLUNGSLEITERIN:

 

Durch meine feinspürig-mediale Verbindung mit dem wissenden Feld, durch intuitive, achtsame Seelenkontakte, sowie fundierte Ausbildung und jahrelange Aufstellungspraxis entwickelte sich eine gute Basis für diese Art von Energiearbeit. Unzählige eigene Aufstellungen überzeugten mich vom Wert dieses energetischen Instrumentariums, sodass ich meine Erfahrungen einfach an viele Menschen weitergeben möchte.
Meine Aufgabe ist es, die Aufstellung sorgsam zu leiten und die Ausdrucksformen der Darsteller zu „übersetzen“.

 

Solche Ausdrucksformen können sein:

 

  • Veränderungen der Körperhaltung (Wärme, Kälte, Schwere, Müdigkeit, ect)
  • Veränderungen der Positionen innerhalb des Aufstellungssystems
  • Belastungen durch Glaubenssätze, Eid oder Schwur
  • Emotionen wie Ärger, Erleichterung, Unruhe, Schuld, Trauer, Wut
  • Wunsch nach Versöhnung, Abschied nehmen, Achten und Ehre
  • Sprechen von Lösungssätzen, ect.

 

Für mich persönlich ist es ganz wichtig, mit dem Aufsteller ein VOR- und ein NACHGESPRÄCH zu führen. Einerseits soll der Aufsteller gut informiert in die Aufstellung gehen. Andererseits werden beim Nachgespräch noch etwaige Unklarheiten oder Interpretationen erörtert und dem Aufsteller die Möglichkeit gegeben, das Erlebte zu reflektieren. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nicht immer leicht ist, das in einer Aufstellung Sichtbar gewordene – was ja oftmals völlig konträr sein kann zur „realen“ Lebenssituation – anzunehmen und künftig auch umzusetzen.

 

Ebenso stehe ich den Darstellern nach jeder Aufstellung zur Verfügung, um ihre Rollen zu erörtern und eventuelle Unklarheiten auszuräumen. Denn Klarheit ist eine der Voraussetzungen fürs Weiterkommen auf seinem Weg!

 

Wer einmal sich selbst gefunden hat, der kann nichts auf der Welt mehr verlieren!   (Stefan Zweig)


 

Sagen Sie nicht, ich hätte Sie zu Beginn nicht gewarnt –
Spirituelle Aufstellungsarbeit läßt sich nicht in kurzen Worten beschreiben!
Lernen Sie Spirituelle Aufstellungsarbeit einfach in der Praxis kennen – seien Sie doch mal als Darsteller bei einem der nächsten Termine in Bruck oder Graz dabei und Sie werden sehen, es lohnt sich!