Stimme der Seele

Töne - Klänge - Schwingungen

„Musik ist das Licht in den Ohren“

„Gott hat Himmel und Erde vertont.
Auch DU bist in Klängen geboren.
Hörst du die Sterne, Hörst Du die Sonne, hörst Du den Mond.“

Musik: Gottfried v. Einem (1918-1996) / Text: Lotte Ingrisch (1930 – )

Klangschalen – Entspannung

Das Anschlagen von handgefertigten Klangschalen löst Klänge aus, die sich nicht nur durch den physischen Körper ausbreiten, sondern uns auch auf einer tiefen emotionalen Ebene berühren. Schon vor Jahrtausenden Anwendung in der fernöstlichen Heilkunst gefunden, helfen Känge dem Menschen, in EIN-KLANG zu kommen – in Einklang mit sich selbst und in Einklang mit seinem Dasein, um sein Leben kreativer, autonomer und freier zu gestalten.

In der praktischen Anwendung werden verschieden große Klangschalen rund um die Klientin/den Klienten oder direkt auf ihrem/seinem Körper plaziert. Dabei liegt die Person – vollständig bekleidet und eingehüllt in warmen Decken – auf dem Massagetisch. Düfte vertiefen das Entspannungsgefühl!

EIN-KLANG ist Loslassen, Krafttanken und Entspannung – einfach „URLAUB vom ALLTAG!“

Monochord – Obertonenergie

Ich durfte selbst vor einigen Jahren meine ersten Erfahrungen auf einer Klangliege machen – ein Erlebnis, das mit kaum etwas anderem zu vergleichen ist. Ich hatte das Gefühl, eingebettet zu sein in Schwingungen & Tönen und gleichzeitig Klängen „ausgesetzt“ zu sein, die mich sanft wiegten und schauckelten. Es gab keinen Anfang und es gab kein Ende – es gab keine Gedanken und keine Worte – es gab nur SEIN für mich!

Aus diesem Erlebnis heraus wuchs der Wunsch in mir:
wenn es schon nicht eine Klangliege sein kann, dann möchte ich zumindest klein anfangen und mir ein eigenes Monochord bauen. Eine Woche intensiver Arbeit folgte: intuitives Holz-Aussuchen, Hobeln, Schleifen, Muster entwerfen, Löcher stanzen, Bohren, Leimen, Lackieren – und wieder schleifen und nochmals lackieren und ……. und …….
Löcher bohren für die Saitenhalterungen, Halterungen einschrauben, Saiten aufziehen – blutende Fingerkuppen verarzten und die Zähne zusammen beißen – Saiten stimmen – und dann hatte ich mein Ziel erreicht:
Es erklangen zum ersten Mal „MEINE 2 Töne – E und A“. Denn jeder Monochordbauer findet intuitiv zu seinen ureigensten Tönen – ein unbeschreiblich schöner Moment!

Ein Monochord hat auf beiden Seite je 30 Saiten, die jeweils in der gleichen Tonhöhe gestimmt sind. Die beim intuitiven Spiel erzeugten harmonischen Obertöne berühren unser Innerstes, lösen körperliche und seelische Verspannungen, lassen uns eintauchen in eine neue Kraft!

Der Einsatz meines Monochords zeigte positive Wirkungen bei Menschen mit eingeschränkten Arm- und Fingerbewegungen, aber auch in der Demenz-, Kranken- und Sterbebegleitung. Erlebnisse und Erfahrungen, die man nicht in kurzen Worten schildern kann.